Nightmare Detective war ein Beitrag der diesjährigen Fantasy Filmfest Nights. Gesehen haben wir den Film in Bochum, wo die FFN dieses Jahr zum 2. Mal stattfanden.
Kyoichi Kagenuma hat die Gabe in die Alpträume anderer Menschen einzudringen. Er wird von der Polizistin Keiko Kirishima um Hilfe gebeten, die gerade an eine Reihe von Selbstmorden untersucht, bei denen sich die Opfer im Schlaf quasi selbst zerstückelt haben. Einziger Anhaltspunkt ist eine Handy Nr., die alle Selbstmörder offenbar vor ihrer Tat angerufen haben. Hört sich schlicht an, aber mehr muß zur Story eigentlich nicht gesagt werden.
Nightmare Detective sticht aus der Masse der leider in letzter Zeit typischen japanischen „Der-Geist-von-wem-auch-immer“ ist auf der Suche nach Rache „für-was-auch-immer“ wirklich heraus und weiß einen durch seine verstörende Geschichte in seinen Bann zu ziehen.
Der Regisseur Shinya Tsukamoto dürfte durch seine Regiearbeiten von „Haze“ und „Vital“ einigen sicherlich ein Begriff sein. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass es sich bei der Hauptdarstellerin Hitomi, um eine japanische Popsängerin handelt, die in diesem Film ihr durchaus gelungenes Schauspieldebüt gibt. Ich kann nicht anders, und muß mir gerade vorstellen der Film wäre von einem deutschen Popsternchen besetzt worden. Was für eine grauenhafte Vorstellung.
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