Drache von „Descent“


Ritter von „Hexenmeister“

Drache von „Descent“


Ritter von „Hexenmeister“

Hallo zusammen,
mein Name ist Andreas und ich starte hiermit meine Blog-“Karriere“ im Bereich Spiele und Fantasy. Ich stelle in Zukunft Bilder bemalter Miniaturen und Beschreibungen zu Brettspielen und RPG`s ein und hoffe damit vielleicht auch den ein oder anderen Klassiker vorzustellen,der nicht unbedingt jedem geläufig ist. Fantasy-Spiele sind eine Leidenschaft der ich seit frühester Jugend verfallen und bis heute treu geblieben bin. Wer sich für Fantasy-Spiele interessiert wird das sicherlich nachvollziehen können. Mit dem Bemalen von Miniaturen habe ich erst vor kurzem wieder begonnen. Ich habe zwar früher schonmal Zinn-Figuren bemalt, dabei jedoch eher mäßig bis schlechte Ergebnisse erzielt. An die Kunst der Profis komme ich bei weitem nicht ran aber die mit dem „Alter“
) zunehmende innere Ruhe hilft mir bessere Ergebnisse zu erzielen als früher.
Also dann viel Spaß mit meinen Beiträgen.
Die Neuverfilmung des „Wicker Man“ mit Nicolas Cage in der Hauptrolle ist wohl das, was man unter Budgetverschwendung versteht. Alles was das Original interessant gemacht hat, fehlt in dieser Verfilmung komplett. Dass es sich bei dem verschwundenen Mädchen um die Tochter von Edgar Malus handelt, weiß man nach ungefähr nach 10 Minuten. Der Hauptcharakter Edward Malus wird gespielt von Nicolas Cage, der während des Filmes genau zwischen 2 Gesichtsausdrücken wechselt. Alle Charaktere wirken ziemlich farblos. Ich habe nichts gegen Änderungen bei Neuverfilmungen um sie z.B., der Zeit anzupassen, aber die Änderungen dieser Version geben (wenigstens für mich) keinen Sinn. Den Lord Summerisle durch eine Sister Summerisle zu ersetzen ist ja noch o.k.da es wohl so gut wie unmöglich ist einen Schauspieler zu finden, der die Rolle des Christopher Lee adäquat umgesetzt hätte. Die Sachen, die das Original interessant und teilweise auch sehr strange gemacht haben fehlen komplett. Die Krönung ist dann die Schlüsselszene, die im Original von 1973 wirklich für unangenehme Momente sorgte, und hier nur so vor sich hin plätschert.
Um sicher zu gehen, dass auch wirklich jeder die ohnehin dürftige Story verstanden hat, wird der Film mit einer absolut überflüssigen Szene beendet.
Von dem deutsch/dänischen Film „Princess“hatten wir vorab einen vielversprechenden Trailer gesehen und waren sehr gespannt. So viel mal vorweg: Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen.
Die 5-jährige Mia, deren Kindheit zwischen Pornofilmen, Missbrauch und Prügel abhanden kommen ist, kommt nach dem Tod ihrer Mutter, einer bekannten Pornodarstellerin mit Künstlernamen „Princess“, zu ihrem Onkel August. August, ein ehemaliger Priester, bemüht sich Zugang zu seiner Nichte zu bekommen. Als sich ihm nach und nach offenbart, was Mia angetan wurde, sinnt er auf Rache. Er begibt sich mit Mia auf einen Feldzug gegen deren Peiniger und die Pornoindustrie mit dem Ziel, sämtliches noch vorhandenes Princess Material zu vernichten.
Der Film ist ein Mix aus Anime Sequenzen und realen Bildern, vielleicht nicht jedermanns Sache, uns hat es sehr gut gefallen. Anders Morgenthaler hat mit dieser Story und seiner Umsetzung, die ja nun für eine deutsch/dänischen Produktion nicht gerade typisch ist, einen packenden Film geschaffen, der auch nach Verlassen des Kinosaales einen bleibenden Eindruck hinterläßt. Die ernste Thematik der verloren Kindheit von Mia wird durch eine ordentliche Prise schwarzen Humores ergänzt.
Die offizielle Seite mit einem Trailer findet ihr hier.
Mit „Sunshine“ von Danny Boyle gab es auf den diesjährigen Fantasy Filmfest Nights in Bochum dann auch eine waschechte Weltpremiere. Der Verleih hatte daran aber auch die Auflage gebunden, dass alle Besucher ihre Taschen und Handys vor dem Kinosaal abzugeben hatten. Dann erfolgte noch der Gang durch den Metalldetektor. War er eigentlich nur nette Deko? Ich habe das Teil nicht einmal piepsen hören, aber egal. Nach dem Abtasten durch die Securitymitarbeiter durfte man sich im Kinosessel niederlassen und der Dinge harren, die dort kommen sollten.
Im Jahre 2057 droht die Sonne zu erlöschen und so wird das Raumschiff Icarus II auf die Mission geschickt mittels einer Bombe die Sonne neu zu „entfachen“. Hey, nicht meckern, schließlich ist es ein SciFi Film, nehmt es einfach so hin
Als der Kontakt zur Erde abbricht, empfängt die Crew Signalen der Icarus I, eines Raumschiffes, das bereits zuvor zur Rettung des Sonnenlichtes und dadurch auch zur Rettung der Menschheit aufgebrochen war, dann aber im Weltraum spurlos verschwunden ist.
Durch die Beschreibung des Films hatte ich mir etwas in der Richtung „Event Horizon“ vorgestellt. Gewisse Parallelen sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen, der Film entwickelt sich jedoch in eine andere Richtung. „Sunshine“ weiß durch geniale Bilder und eine ebenso gute Schauspielerriege (Cillian Murphy, Michelle Yeoh und Hiroyuke Sanada) absolut zu überzeugen. Man kann die Faszination, die die Sonne auf Teile der Crewmitglieder ausübt sehr gut nachvollziehen.
So, wer den Film noch nicht gesehen hat, läßt den letzten Absatz am besten weg!
ACHTUNG SPOILER
Ein kleines Manko gibt es dann aber leider doch, nämlich gegen Ende des Films, als klar wird, dass von dem wieder aufgetauchten Raumschiff Icarus I der Kapitän, oder was auch immer er jetzt ist, mit an Bord der Icarus II ist. Dieser Strang ist meiner Meinung nach überflüssig, bzw. zieht den Film dann doch etwas künstlich in die Länge. Na ja, aber irgend etwas mußte man sich ja einfallen lassen, um es hinterher dramatischer zu machen und so können wenigstens alle Charaktere den Heldentod zur Rettung der Menschheit sterben.